RandoriAnalysis at 35C3

At this years Chaos Communication Congress, we conducted several Sessions on Wargaming. The Congress is not over yet, and there are still Workshops to run. We collect any links and literature reference we (will) have spoken about, and that we promised to make available, here.

It was a pleasure to offer sessions at a Chaos Communication Congress again, and we would like to thank all members of the Social Fiction Society – Assembly, as well as our participants for their time, attention, every question and response.

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RandoriAnalysis beim 35C3 // RandoriAnalysis at 35C3

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Beim diesjährigen Chaos Communication Congress haben wir verschiedene Sessions angeboten. Der Kongress ist noch nicht vorbei und auch noch nicht alle Workshops. In diesem Blogpost sammeln wir die Literaturhinweise und Internetlinks, die im Rahmen der verschiedenen Sessions erfragt oder unerfragt gegeben wurden.

Für uns war es eine sehr schöne Erfahrung wieder auf dem Kongress Sessions anzubieten. Wir danken allen Teilnehmern für ihre Zeit, Aufmerksamkeit und jede kritische Frage. Wir danken auch den Organisatoren und Teilnehmern der Social Fiction Society – Assembly für die freundliche Aufnahme und den Austausch.

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Perspektiven Teil 2: Sei das Wasser

Dies ist Teil 2 der Serie, zu Teil 1 geht es hier.

 

Wie funktioniert das?

Wie der große Managementtheoretiker Bruce Lee einst sagte: „Empty your mind.. Be Shapeless.. Formless.. Like Water.. If you put water into a cup, it becomes the cup. You put water into a bottle, it becomes the bottle. You put it in a teapot, it becomes the teapot. Water can flow… or it can crash. Be water my friend.“ Quelle: 1973 National General Pictures – Public Domain

Perspektivwechsel können zwei unterschiedliche Dinge beschreiben. Auf der einen Seite ist – wie im ersten Teil der Serie beschrieben –  die Einnahme der Rolle eines anderen Akteurs. Die zweite Möglichkeit ist es, den eigenen Filter zu verändern, mit dem man die Welt wahrnimmt. Hier geht es darum, eine Vielzahl von mentalen Modellen parat zu haben, um im richtigen Moment auch das richtige anzuwenden.

Dieser zweite Teil unserer Serie, der auf einem Vortrag beruht, den der Autor an der Bergischen Universität Wuppertal gehalten hat, dreht sich darum, wie man – individuell oder im Team – ein sinnvolles Sensorium aufbauen kann, um mit wenigen Informationen schnell zu richtigen Schlüssen zu kommen. Continue Reading →

Perspektiven Teil 1: Mit Rollentausch zum Erfolg

Dies ist der erste Teil der Serie, zum zweiten Teil geht es hier.

Planspiele ermöglichen und ermutigen zu Perspektivwechsel.

Ein Statement, das man in so gut wie jeder Beschreibung von Planspielmethoden finden kann. Das ist keine Übertreibung. Googlen sie Planspiel Perspektivwechsel und sie werden selbst die üblichen Gräben zwischen Planspielen zur politischen Bildung, Wirtschaftsplanspielen und Konfliktsimulationen nicht finden. Diese Einstimmigkeit ist erfreulich, denn Perspektivwechsel sind ein mächtiges Werkzeug für Organisationen, die einem Wandel unterworfen sind. Egal, ob der Wandel einem internen Veränderungsprozess folgt, oder sich externe Bedingungen wandeln.

Perspektivwechsel sind sowas wie ein kognitives Multitool:

  • Sie können unstrukturierte Probleme strukturieren;
  • Sie helfen, das Verhalten von Konkurrenten und anderer Akteure vorherzusehen;
  • Sie sind ein Weg, mit Unsicherheit umzugehen;
  • Sie können kreativen Prozessen methodischen Halt geben; und:
  • Sie können Kompetenzen von Teams oder einzelnen Menschen erweitern.

Wie funktioniert das?

Nein, eigentlich nicht. Medienquelle: Higlander (1986) – StudioCanal / Kinowelt Home Entertainment / Highlander Productions Ltd. (2009)

Perspektivwechsel können zwei unterschiedliche Dinge beschreiben. Auf der einen Seite ist die Einnahme der Rolle eines anderen Akteurs. Also mehr als nur das „Umdrehen der Landkarte“ um sie aus der Sicht des anderen zu sehen, sondern auch der Blick auf die Umwelt, das Selbstbild und letztendlich auch der Blick auf sich selbst aus Sicht des anderen Akteurs.

Die zweite Möglichkeit ist es, den eigenen Filter zu verändern, mit dem man die Welt wahrnimmt. Hier geht es darum, eine Vielzahl von mentalen Modellen parat zu haben, um im richtigen Moment auch das richtige anzuwenden.

In diesem Artikel reicht uns ein Beispiel, um die erste Möglichkeit zu zeigen, im zweiten Teil beschäftigen wir uns tiefer mit Mentalen Modellen und auch damit, welche Möglichkeiten es gibt, beide Varianten zum eigenen Nutzen zu verwenden.

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OODA: Die richtige Brille für Organisationspiloten

In diesem Blogpost stellen wir den OODA-Loop vor und zeigen wie man ihn nutzen kann, um Organisationen schneller und anpassungsfähiger zu machen. Das kommt nicht ganz ohne einen Blick auf die Aufbauorganisation und Change Management aus, endet aber bei Qualifizierung und Kompetenzmanagement von Mitarbeitern und Führung, und schließt mit verschiedenen Philosophien zu Zentralisierung ab. Klingt nach Bullshit-Bingo? Finden Sie es heraus!

Der OODA-Zyklus

OODA wurde von John Boyd für den Luftkampf entwickelt. Die Abkürzung steht für Observe, Orient, Decide, Act. Boyd unterteilt die Tätigkeiten, die notwendig sind, um ein Flugzeug sicher zu führen in vier Kategorien und ermöglicht so eine strukturierte Herangehensweise für die Analyse und Verbesserung dieser Tätigkeiten.

Was hat OODA mit mir zu tun? Dynamisches Umfeld, komplexe Probleme und Stress

Die Unterteilung in Wahrnehmung, Beurteilung, Entscheidung und Handeln ist für Situationen entwickelt worden, die von komplexen und sehr dynamischen Situationen geprägt sind, die von Personen bewältigt werden müssen, die miteinander konkurrieren und dabei hohem Stress ausgesetzt sind. Sie ist ein Hilfsmittel, unstrukturierten Problemen eine Struktur zu geben. Die meisten Organisationen stehen vor ähnlichen Herausforderungen.

(Falls sie glauben, dass das Anklicken dieses Links ein Fehler war, weil sie von einem militärischen Konzept nichts lernen können, sie aber dennoch Zeit zum Lesen haben, sei dieser Artikel empfohlen, der sich mit den unterschiedlichen Denkschulen Management und Militär beschäftigt, die sich um Strategisches Handeln drehen. Vielleicht kommen sie danach auch wieder hierher zurück.)

Die F-4 Phantom II dürfte einer der Gründe für den Erfolg von Boyds Konzept sein: Beschrieben als „Gottes Beweis das selbst ein Schrank fliegen kann, wenn er nur genug Schub hat.“ galt sie als für enge Kurven aerodynamisch ungeeignet. Da das Flugzeug nicht in den Wendekreis des Gegners kam, musste der Pilot in den OODA-Kreis seines Gegners kommen. Fotocredits: US Navy.

 

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Was 2018 für uns wichtig ist

Einleitung: Das große Ganze

Für 2018 haben wir uns einiges vorgenommen. Wir wollen uns und unsere Methode bekannter machen, wollen Menschen erreichen,die bisher nichts davon gehört haben und sie begeistern. Die jetzt schon begeisterten wollen wir überzeugen und einige der überzeugten würden wir sehr gern in unsere Reihen aufnehmen.

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RAID – Randori Analysis Instant Develpment Framework

 

Einführung zu RAID

RAID – das Randori Analysis Instant Development Framework –  ist ein System, mit dem innerhalb von wenigen Stunden ein komplexes Problem „durchgespielt“ werden kann. Dieser Zeitraum umfasst auch das Design, die Implementation und die Analyse und Auswertung mit einem Abgleich zwischen den Ergebnissen des Planspiels und der Realität. RAID stellt Probleme und Konflikte immer als Ringen verschiedener Akteure dar. Jeder verfolgt dabei eigene Ziele und möchte ein Ergebnis in seinem Sinne erreichen. Es eignet sich also nicht dafür, rein technische oder mathematisch lösbare Probleme anzugehen.

Planspiele oder Serious Games erfordern in der Regel einen gewaltigen Aufwand bei der Planung, Recherche, Implementation und Evaluation. Selbst wenn man Competence Developing Games – also den gesamten Bereich von Lernen mit/durch Spiele – ausklammert und nur analytische und strategische Planspiele betrachtet, muss aus allen denkbaren Kombinationen von Zielstellungen, Zielgruppen, Grade an Komplexität, und räumliche und zeitliche Skalen zielgerichtet die beste ausgewählt werden. Die Idee die Entwicklung eines Planspiels auf wenige Stunden zu verkürzen, – also ein Instant Game umzusetzen – wurzelt in drei Grundannahmen: Erstens ist manchmal ein gutes Spiel jetzt wünschenswerter als ein perfektes Spiel in einigen Tagen oder Wochen. Zweitens bringen die Teilnehmer an einem Planspiel für ein spezifisches Szenario Fachwissen und gesunden Menschenverstand mit. Gleichzeitig können Planspiele im Unterschied zu Vergnügungsspielen mit deutlich weniger Regeln auskommen: Die Teilnehmer sind in der Regel deutlich mehr am Erkenntnisgewinn aus dem Spiel interessiert, als am Sieg. Das Ausnutzen von Schlupflöchern oder unklaren Regeln lohnt sich für diese Zielstellung nicht. Folglich ist es möglich, Planspiele mit weniger Aufwand und wenig Zeit zu erarbeiten.

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1. Deutscher Planspieltag – mit Randori Analysis in Dresden

Infobanner

 

Am 18. November bieten wir Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, das RAID-Framework kennenzulernen und anzuwenden. RAID ist eine Methode, soziale Prozesse strukturiert und in der Tiefe zu analysieren, um Schlüsselelemente zu erkennen.

Im studentischen/akademischen Anwendungsbereich kann die bei der Veranstaltung erworbene Planspielkompetenz unter anderem bei Kontextanalysen, Hypothesenbildung und Projektplanung angewandt werden

RAID ist speziell darauf ausgelegt, Multi-Actor-Prozesse mit kooperativen und/oder konkurrierenden Akteuren abzubilden. Die Methode ist dabei akteur- und interaktionsorientiert. Sie kann auch angewandt werden, soziale Wirkungen technischer Fragestellungen zu begleiten, bspw. im Sinne von Technikfolgeabschätzung oder gar politisch-militärischer Analyse.

Wir möchten den Teilnehmern die Möglichkeit geben, eigene Themen zu bearbeiten und dabei ein Planspiel nicht nur anzuwenden, sondern auch selbst zielorientiert zu entwickeln. .

Zwischen 10 Uhr und 18 Uhr werden zwei Planspiele durchgeführt. Das heißt, die Gruppe wird sich jeweils auf ein Thema einigen, dieses strukturiert in Planspielelemente übersetzen, spielen und auswerten. Eine Teilnahme an nur einem Durchlauf ist nach Absprache möglich.

Eckdaten

  • Wann: Sonnabend 18.11.2017; 10-18 Uhr
  • Wo: Treffpunkt ist das Foyer der SLUB Dresden (Zellescher Weg 18)
  • Anmeldung: per Mail mit kurzem Hintergrund/Studiengang an kontakt@randorianalysis.de

 

  • AusschlussklauselDie Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Der 18. November 2017 ist der erste Internationale Planspieltag. An diesem Tag finden weltweit zahlreiche Aktionen rund um die Lernmethode Planspiel statt. Der Planspielfachverband SAGSAGA hat diesen interaktiven Erlebnistag ins Leben gerufen und koordiniert die Angebote.

„Welcome to Hell“ – Introduction to Red Team Methodology

Neben

 

Aus gegebenem Anlass läd Randori Analysis zum Redteaming des Polizeieinsatzes zur kapitalismuskritischen G20-Demonstration in Hamburg ein.

 

Red Teaming

Wir möchten nach einer kurzen methodischen Einleitung Red-Team-Techniken anwenden, um der Frage nachzugehen, was in Hamburg passiert ist und welche Alternativen es gegeben hätte. Dabei werden insbesondere zeitliche und kausale Zusammenhänge analysiert, um die Frage zu beantworten, ob der Einsatz wie er durchgeführt wurde, überhaupt sein Ziel erreichen konnte, welches laut Gesetz nur sein darf, die Versammlungsfreiheit zu ermöglichen. Sollte keine plausible Erklärung auf dieser Basis gefunden werden, überprüfen wir den Einsatz unter anderen Annahmen.

Hintergrund: Die Eskalation beim Anti-G20-Protest „Welcome to Hell“

Gestern haben Bereitschaftspolizeieinheiten aus mehreren Bundesländern unmittelbaren Zwang – also Gewalt – in Form von Schlagstöcken, Reizgas und Wasserwerfern gegen demonstrierende Bürger eingesetzt. Während des Einsatzes kam es auch zu Flaschen- und Böllerwürfen seitens der Demonstrierenden. Während die Polizei ihren Einsatz mit Verstößen gegen das im Versammlungsrecht festgelegte Vermummungsverbot und einer nicht zu unterschätzenden Gefährdung begründet, folgten dem Einsatz stundenlange Scharmützel und Sachbeschädigungen im gesamten Hamburger Stadtgebiet; also genau die Situation, die der Einsatz eigentlich verhindern sollte.

Gleichzeitig berichteten alle Journalisten, die vor Ort waren, dass die Polizei die Eskalation verursacht und dabei auch grundlos Umstehende und Journalisten angegriffen habe, beispielweise bei NDR, deutschlandfunk, taz, Süddeutsche Zeitung, MSNBC und BILD. Durch den Widerspruch zwischen polizeilichen Meldungen und unabhängigen Quellen entsteht der Eindruck, es würden bewusst falsch Informationen verbreitet, um unliebsame Meinungsäußerungen polizeilich zu unterbinden oder dies zu rechtfertigen (taz, Financial Times).

Das hohe Gewaltpotential hält noch an, so dass die Einsatzleitung offenbar dringend weitere Kräfte anfordert. Es dürfte damit sicher sein, dass nicht von einem erfolgreichen Polizeieinsatz die Rede sein kann.

Ablauf der Veranstaltung, Teilnahme, Ausschlussklausel

  • 13:00 Begrüßung
  • 13:15 Vortrag zur Methode und Fragen
  • 14:00 gemeinsame Zusammenfassung der Geschehnisse
  • 15:00 Workshopphase
  • Pausen nach Bedarf

Die Veranstaltung ist für alle angemeldeten Teilnehmer offen. Die Teilnahme von:

  • demonstrationserfahrenen Journalisten,
  • Anwälten,
  • Polizisten,
  • politischen Aktivisten,
  • Ortskundigen und
  • Red-Team-Interessierten

würden wir sehr begrüßen. Wir behalten uns vor, Menschen auszuschließen, die Gewalt oder Angriffe auf körperliche oder seelische Unversehrtheit begrüßen.

Ort, Zeit und Kontakt

Die Veranstaltung findet

  • am 13. Juli
  • zwischen 13 und 17 Uhr
  • in Dresden statt.

Der genaue Ort richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen.

Zur Teilnahme reicht eine Mail mit Name oder Pseudonym an kontakt@RandoriAnalysis.de

31. Europäisches Planspielforum

Neben

Ab übermorgen findet das 31. Europäische Planspielforum in Stuttgart statt. Eine großartige Möglichkeit sich auszutauschen, die wir uns nicht entgehen lassen wollen.

Thema der diesjährigen Veranstaltung ist „Designing Interaction“. Interaktionen Spielbar zu machen und damit verständlich und realitätsnah modellieren zu können, ist einer der wichtigsten Aspekte moderner Planspiele.

Oft werden für Probleme technische Lösungen gesucht, dabei aber übersehen, dass diese von Menschen und sozialen Gruppen auch angenommen und umgesetzt werden müssen. Manchmal sogar von Menschen, die daran gar kein Interesse haben. „Designing Interaction“ hilft hoffentlich dabei, nicht blind in diese Art von Dilemma hineinzustolpern.