Perspektiven Teil 1: Mit Rollentausch zum Erfolg

Dies ist der erste Teil der Serie, zum zweiten Teil geht es hier.

Planspiele ermöglichen und ermutigen zu Perspektivwechsel.

Ein Statement, das man in so gut wie jeder Beschreibung von Planspielmethoden finden kann. Das ist keine Übertreibung. Googlen sie Planspiel Perspektivwechsel und sie werden selbst die üblichen Gräben zwischen Planspielen zur politischen Bildung, Wirtschaftsplanspielen und Konfliktsimulationen nicht finden. Diese Einstimmigkeit ist erfreulich, denn Perspektivwechsel sind ein mächtiges Werkzeug für Organisationen, die einem Wandel unterworfen sind. Egal, ob der Wandel einem internen Veränderungsprozess folgt, oder sich externe Bedingungen wandeln.

Perspektivwechsel sind sowas wie ein kognitives Multitool:

  • Sie können unstrukturierte Probleme strukturieren;
  • Sie helfen, das Verhalten von Konkurrenten und anderer Akteure vorherzusehen;
  • Sie sind ein Weg, mit Unsicherheit umzugehen;
  • Sie können kreativen Prozessen methodischen Halt geben; und:
  • Sie können Kompetenzen von Teams oder einzelnen Menschen erweitern.

Wie funktioniert das?

Nein, eigentlich nicht. Medienquelle: Higlander (1986) – StudioCanal / Kinowelt Home Entertainment / Highlander Productions Ltd. (2009)

Perspektivwechsel können zwei unterschiedliche Dinge beschreiben. Auf der einen Seite ist die Einnahme der Rolle eines anderen Akteurs. Also mehr als nur das „Umdrehen der Landkarte“ um sie aus der Sicht des anderen zu sehen, sondern auch der Blick auf die Umwelt, das Selbstbild und letztendlich auch der Blick auf sich selbst aus Sicht des anderen Akteurs.

Die zweite Möglichkeit ist es, den eigenen Filter zu verändern, mit dem man die Welt wahrnimmt. Hier geht es darum, eine Vielzahl von mentalen Modellen parat zu haben, um im richtigen Moment auch das richtige anzuwenden.

In diesem Artikel reicht uns ein Beispiel, um die erste Möglichkeit zu zeigen, im zweiten Teil beschäftigen wir uns tiefer mit Mentalen Modellen und auch damit, welche Möglichkeiten es gibt, beide Varianten zum eigenen Nutzen zu verwenden.

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OODA: Die richtige Brille für Organisationspiloten

In diesem Blogpost stellen wir den OODA-Loop vor und zeigen wie man ihn nutzen kann, um Organisationen schneller und anpassungsfähiger zu machen. Das kommt nicht ganz ohne einen Blick auf die Aufbauorganisation und Change Management aus, endet aber bei Qualifizierung und Kompetenzmanagement von Mitarbeitern und Führung, und schließt mit verschiedenen Philosophien zu Zentralisierung ab. Klingt nach Bullshit-Bingo? Finden Sie es heraus!

Der OODA-Zyklus

OODA wurde von John Boyd für den Luftkampf entwickelt. Die Abkürzung steht für Observe, Orient, Decide, Act. Boyd unterteilt die Tätigkeiten, die notwendig sind, um ein Flugzeug sicher zu führen in vier Kategorien und ermöglicht so eine strukturierte Herangehensweise für die Analyse und Verbesserung dieser Tätigkeiten.

Was hat OODA mit mir zu tun? Dynamisches Umfeld, komplexe Probleme und Stress

Die Unterteilung in Wahrnehmung, Beurteilung, Entscheidung und Handeln ist für Situationen entwickelt worden, die von komplexen und sehr dynamischen Situationen geprägt sind, die von Personen bewältigt werden müssen, die miteinander konkurrieren und dabei hohem Stress ausgesetzt sind. Sie ist ein Hilfsmittel, unstrukturierten Problemen eine Struktur zu geben. Die meisten Organisationen stehen vor ähnlichen Herausforderungen.

(Falls sie glauben, dass das Anklicken dieses Links ein Fehler war, weil sie von einem militärischen Konzept nichts lernen können, sie aber dennoch Zeit zum Lesen haben, sei dieser Artikel empfohlen, der sich mit den unterschiedlichen Denkschulen Management und Militär beschäftigt, die sich um Strategisches Handeln drehen. Vielleicht kommen sie danach auch wieder hierher zurück.)

Die F-4 Phantom II dürfte einer der Gründe für den Erfolg von Boyds Konzept sein: Beschrieben als „Gottes Beweis das selbst ein Schrank fliegen kann, wenn er nur genug Schub hat.“ galt sie als für enge Kurven aerodynamisch ungeeignet. Da das Flugzeug nicht in den Wendekreis des Gegners kam, musste der Pilot in den OODA-Kreis seines Gegners kommen. Fotocredits: US Navy.

 

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Was 2018 für uns wichtig ist

Einleitung: Das große Ganze

Für 2018 haben wir uns einiges vorgenommen. Wir wollen uns und unsere Methode bekannter machen, wollen Menschen erreichen,die bisher nichts davon gehört haben und sie begeistern. Die jetzt schon begeisterten wollen wir überzeugen und einige der überzeugten würden wir sehr gern in unsere Reihen aufnehmen.

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